Der BSSB positioniert sich zum Thema Waffensteuer
Klares Nein zur Waffensteuer
Beim Neujahrsempfang des Bayerischen Sportschützenbundes sprachen sich Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, Bayerns Kultus-Staatssekretär Bernd Sibler und der Präsident des Bezirkstags Oberbayern, Josef Mederer, klar gegen die Einführung einer Waffensteuer in Bayern aus.
Christian Ude versicherte, dass er auch in seiner Funktion als Präsident des Deutschen Städtetages und als SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2013 „nicht für pauschale Verbote und Strafsteuern zu haben” sei.
Dieses Bekenntnis des Münchner Oberbürgermeisters ist ein deutliches Zeichen für die erfolgreiche Arbeit des BSSB der letzten Wochen und Monate. In vielen direkten Gesprächen mit politischen Entscheidungsträgern aller Parteien wurde erfolgreich darauf hingewirkt, dass die absurden Entwicklungen in manch anderen Bundesländern in Bayern keine Chance haben. Nur so haben Bayerns Sportschützinnen und –schützen Planungssicherheit und können auch in Zukunft tatkräftig ehrenamtliche Arbeit für Sport, Tradition und Jugend leisten und ihren Sport ausüben.
Es gab noch weitere erfreuliche Zusagen der Redner beim Neujahrsempfang des Bayerischen Sportschützenbundes: Christian Ude versprach, sich dafür einzusetzen, dass vorangemeldete Teilnehmergruppen am Oktoberfest-Landesschießen mit ihren Bussen bis zur Theresienhöhe vorfahren dürfen und somit leichteren Zugang zum Schützen-Festzelt haben. Josef Mederer sicherte die finanzielle Unterstützung des Bezirks Oberbayern zu, damit auch in den kommenden Jahren mit dem Oktoberfest-Landesschießen ein großes Stück bayerischer Tradition auf dem Oktoberfest erhalten bleiben kann.
Und schließlich überbrachte Staatssekretär Bernd Sibler die Botschaft, dass der Freistaat 2012 rund 14,5 Millionen € in die Sportstättenförderung fließen lasse. Von dieser Erhöhung werden auch unsere Mitgliedsvereine profitieren…..
Die Macht der Bilder!!!
Hier ein Youtube Video das man sich unbedingt in voller länge ansehen muss um den Sinn zu verstehen. Ich warne gleich vor man braucht einfach ne knappe halbe Stunde, die dann aber sehr nachdenklich macht, gerade über die Presse und welche Macht die Bilder haben…..
Das Gezeigte hat nicht im entferntesten etwas mit Schießsport zu tun, benutzt aber halt bestimmte Klischees. Ich empfehle die ersten 20 Minuten sehr aufmerksam anzusehen und dann erst die Auflösung ….
Die Auflösung ist wichtig!!! Das sollte jedem bewußt sein wenn er einen Bericht in der Presse liest, hört oder sieht.
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Wettkampf für Schützen aller Verbände “palatina cup”
Im April veranstaltet die SLG Team Palatina e.V. einen Wettbewerb, der Teams aus allen Verbänden anspricht.
Der Fokus liegt bei diesem Wettbewerb auf dem Teamgedanken und dem Schlagen von Brücken über alle Verbände hinweg.
Es ist geplant Essen und Trinken anzubieten.
Ausgeschrieben sind 3 Disziplinen (2 BDMP und 1 BDS). Die Disziplinen sind so gewählt dass jeder Schütze der schon mit einer GK-Waffe geschossen hat damit zurecht kommen kann, eine Einweisung in die disziplinen erfolgt durch die RO auf dem Stand.
Die SLG Team Palatina bitte ausdrücklich um die Teilnahme von Schützen aus DSB, BDMP, BDS, VdRBW etc…
Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde,je nach Platzierung Sachpreise, für die ersten drei Team gibt’s Pokale und Urkunden,
Hier ein Auszug aus der Seite der SLG Team Palatina:
Hiermit laden wir zum Palatina Cup 2012 ein.
Palatina-Cup wird anlässlich der Gründung der SLG Team Palatina e.V. 2012 das erste Mal ausgetragen.
Im letzten Sommer wurde in der Südpfalz eine neue SLG gegründet, das Team Palatina. Terra Palatina – die Pfalz – liegt zwischen Kaiserlautern, Ludwigshafen und Karlsruhe und wird als Toskana Deutschlands bezeichnet. Die Mitglieder sprechen gerne von ihrem Team, da bei Palatina genau dieser Gedanke im Vordergrund aller Aktivitäten steht. Wesentlicher Grundpfeiler für die Gemeinschaft ist die Mitbestimmung des gesamten Teams. Schießsportliche Aktivitäten konzentrieren sich dabei auf die statischen und dynamischen Kurzwaffendisziplinen.
Anlässlich der Gründung findet am 14.04.2012 der Palatina-Cup statt und soll künftig jährlich wiederholt werden.
Herzlich eingeladen sind Teams (Team = 3 Schützen) aller anerkannten Schießsportverbände (sehr gerne auch gemischte Teams). Wir freuen uns über Angehörige des BDMP, BDS, DSB, DSU, VDRBW, etc. (Aufzählung unvollständig). Zur Förderung des Teamgedankens gibt es ausschließlich Mannschaftswertungen ohne Streichergebnisse. Die Teilnehmer müssen Inhaber einer waffenrechtlichen Erlaubnis sein.
Der Palatina-Cup ist kein Ranglisten-Turnier.
Da wir sowohl im BDMP als auch im BDS zuhause sind, entstand die Idee einen Wettbewerb anzubieten bei dem Disziplinen aus beiden Verbänden angeboten werden und eine Overall-Wertung vorgenommen wird…..
Bremens SPD fordert bundesweites Verbot von scharfer Muniton im sportlichen Bereich
Bremens SPD fordert bundesweites Verbot von scharfer Muniton im sportlichen Bereich. Damit gehen Die Herrschaften noch ein Stück weiter als Herr Gall in Baden Württemberg.
Das ist nun der Zweite Vorstoß eines bundeslandes in der Richtung. so etwas wäre das Ende des Schießsports in Deutschland.
Wir brauchen eine starke Vertretung unserer Interessen.
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Hier der Artikel im Weserkurier:
Bremer SPD will striktes Waffenrecht
Im Kern geht es um eine weitreichende Verschärfung des Waffenrechts auf Bundesebene und die besagte Waffensteuer in Bremen. Der Vorschlag für ein neues Bundesrecht umfasst zahlreiche Einzelpunkte. Die SPD schlägt an erster Stelle vor, dass Waffen zwingend mit einem digitalen Sicherungssystem ausgestattet werden. Dies mache es Unbefugten praktisch unmöglich, einen Schuss abzugeben.
Sie fordert auch, dass der Besitz von Großkaliber-Waffen generell verboten wird, dass Waffen und Munition künftig nicht mehr in einer Wohnung gelagert werden dürfen und dass ein zentrales elektronisches Waffenregister eingeführt wird. Im Antragspapier wird kritisiert, dass der Zugang zu Waffen zu einfach sei. Und: “Sportschützen müssen ihren Sport nicht mit scharfer, Menschenleben bedrohender Munition ausüben.”
Schließlich wird der Senat in dem Beschlussvorschlag aufgefordert, innerhalb der nächsten drei Monate einen Entwurf für eine Bremer Waffensteuer vorzulegen. Falls der Senat jedoch der Meinung ist, dass eine Waffensteuer rechtlich nicht möglich ist, soll die Regierung dies mit einem Gutachten belegen. SPD-Fraktionschef Björn Tschöpe hat sich in vergangenen Debatten mehrfach als strikter Waffengegner geäußert…
Sportschützen und die Presse……..
Nico Catalano beschreib in seinem Blog recht anschaulich die üblicherweise von der Presse geübte Vorgehensweise bei Interviews und Berichten zum Thema Waffen und Sport.
Zitat:
Am 3.1.2012 strahlte der Sender RTL in seiner Sendung “Punkt 12” einen Betrag von Frau Bunners aus.
Titel: Gefährliche Sportwaffen in Deutschen Haushalten
Der Bericht von Frau Bunners beginnt mit einem Ausschnitt aus einen Werbefilm der Firma German Sport Guns, der für den US-Amerikanischen Markt hergestellt wurde und in dem für eine GSG-522 SD geworben wird.
Würde jemand auf einem Schießstand in Deutschland in der gezeigten Form schießen, der verantwortliche Schießleiter würde diese Person, egal welchen Geschlechts, im hohen Bogen vom Schießstand schmeißen.
Die gezeigte Waffe selbst kann in Deutschland nur von Jägern und Waffensachverständigen erworben werden. Sportschützen dürfen diese Waffe wegen ihres kurzen Laufs (<42cm) nicht erwerben.
Diese Waffe ist aber Aufgrund ihres Klaibers (.22lr, sog. Kleinkaliber) auch für die Jagd ungeeignet, so das sich die Anzahl der potentiellen Käufer in Deutschland auf eine sehr überschaubare Menge der Waffensachverständigen beschränkt.
Man wusste sofort, in welche Richtung dieser Bericht gehen wird.
Zumal genau das gleiche Werbevideo schon von ihrem Kollegen Eric Beres als Aufhänger für seinen Report über sog. Kriegswaffen aus dem Katalog diente.
Die erste Minute ihres Beitrages diente in ihrer Aufmachung nur einem Zweck:
Beim Zuschauer eine negative Einstellung gegenüber Waffen erzeugen.
Das zieht sich wie ein roter Faden durch den ganzen Beitrag. Im ihrem Beitrag selbst wirft sie dann die Frage auf warum sich die Sportschützen in Deutschland ungerne Interviewen lassen.
Zitat (Beitrag 3:15-3:20):
So gesellig sie (die Sportschützen) sich in der Öffentlichkeit geben, so verschlossen sind sie wenn sie Interviews geben sollen.
Warum das so ist, dafür liefert Frau Bunners selbst ein Beispiel.
So interviewt sie u.a. auch einen Sportschützen, und zwar Simon Wölfl, 23 Jahre.
Die Aufnahmen und Interviews in dem Vereinsheim dauerten ca. 4 Stunden.
Und dann kam diese Frage:
Bunners: “Wenn sie jetzt mit dieser Waffe (9mm Dienstpistole der Polizei) hier eben nicht Sport ausüben, sondern auch nicht verantwortungsvoll umgehen, sondern sie zielen hier auf uns, was wäre dann?”
Ich sage da nur: Treffer, Versenkt!
Die geschnittene Antwort von Simon Wölfl lautete nämlich:
Dann wären sie tot
Von Simon Wölfl weiß ich aber das er diese Antwort auf diese Frage nie gegeben hat!
An den genauen Wortlaut des Gespräches kann er sich aber nicht mehr erinnern, da die Aufnahmen im Oktober 2011 gemacht wurden und sie, wie oben schon erwähnt, insgesamt ca. 4 Stunden dauerten.
Wer in dem Video genau hinschaut und hinhört, wird feststellen das im Beitrag um
4:08 Minuten herum ein Bruch im Sprachfluss statt findet. Auch passt die Kameraeinstellung, erst auf Frau Bunners und dann der Wechsel auf den schon stattfindenden Schwenk um die Dienstpistole herum, nicht zusammen…..
Sehr schönes Beispiel welchen Weg Vereine gehen könnten um für den Schießsport zu werben…..
Video bei Youtube
Augenscheinlich sind glücklicherweise in Bremen die Verbände aufgewacht….
Aus Facebookgruppe Waffenlobby:
Der Bezirksschützenverband Bremerhaven-Wesermünde wehrt sich gegen die Einführung der Waffensteuer. Ein Hoch auf Jürgen Wintjen, der seine 1400 Waffenbesitzer in Bremerhaven mit Briefen und ständigen Homepage-Updates verteidigt. Der Bund der Steuerzahler, der DSB, die Herstellerverbände und der Landessportbund geben ihm Rückendeckung.
http://www.bremerhaven-wesermuende.de/Infothek/Waffenrecht/waffenrecht_index.htm
Auch die Presse zieht mit: http://www.nordsee-zeitung.de/region/bremerhaven_artikel,-Schuetzen-sind-sehr-veraergert-_arid,685522.html
Alle Fakten sprechen für und nicht gegen die legalen Waffenbesitz “Interview Jagdwaffennetzwerk – Michael Kuhn”
JagdWaffenNetz: Sie sind auf dreierlei Weise bekannt: durch Ihre sportlichen Erfolge, ihren Beruf und Ihr Blog. Mancher kennt Sie aber nur in einer dieser Rollen. Können Sie zu den drei Bereichen ein paar Stichworte geben?
Michael Kuhn: “Seit 40 Jahren Sportschütze, stand ich alleine die letzten 15 Jahre fast 150 mal bei Deutschen Meisterschaften und Landesmeisterschaften auf dem “Treppchen”. Bei verschiedenen Schießsportverbänden, sowohl in Gewehr- als auch in Pistolendisziplinen.
Mein liebstes Hobby, das Sportschießen, konnte ich 1996 mit Erwerb der Waffenhandelslizenz zum Beruf machen, seit 2004 bin ich als Vertriebsleiter für Europa bei der US-Firma Troy Corp., deren bekanntestes einschlägiges Produkt die beliebte Tetra-Gun Waffenpflegelinie ihrer Tochter FTI Inc. ist, beschäftigt.
Mein Blog http://GunTalk.de betreibe ich jetzt seit zweieinhalb Jahren mit Themen rund um den legalen Waffenbesitz, mittlerweile kann ich etwa 40.000 Zugriffe monatlich auf die über 200 Artikel verzeichnen, Tendenz steigend.”
Das Engagement für den privaten Legalwaffenbesitz hat Ihnen schon einiges an Ausgrenzung und Diskriminierung eingebracht, z.B. beim sogenannten Reservistenverband uns selbst in sportlicher Hinsicht. Woher kommt diese unsinnige Selbstzerfleischung legaler Waffenbesitzer und ihres Umfeldes?
“Angst ist das Stichwort, der einzige Grund.
Auf Seiten der Funktionäre: Angst vor dem Verlust von Macht, Einfluß und Stellung, aber auch von den damit verbundenen materiellen und finanziellen Genüssen.
Auf Seiten der Hersteller und Händler: Angst vor Umsatzverlusten, Existenznöte.
Auf Seiten der Waffenbesitzer ist die Angst vor dem Verlust der mehr oder weniger teuren Waffen und dem Verlust des Hobbys sowie vor zusätzlichen Kosten zu erkennen.
Manche(r) Funktionär(in) macht mich als Gegner aus, weil ich deren Tun und Handeln kritisiere, aber auch weil ich unpopuläre Forderungen stelle, wie z.B. den Ausschluß des Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten Wilfried Kretschmann aus seinem Heimat-Schützenverein. Hohe Funktionäre sonnen sich manchmal gerne im Licht der Politprominenz, da ist ein Schreihals gegen gewisse Politiker – wie der Kuhn- nur störend. Also versucht man ihn “kaltzustellen”. Wenn alles nichts hilft, wird man als Nazi verschrieen (die Nazikeule hilft immer) und bekommt vom eigenen Verband Startverbot für die Deutschen Meisterschaften angedroht. Ein weiterer Schritt, der gegangen wurde, ist das Schlechtreden unserer Waffenpflegeprodukte, um mich auch wirtschaftlich zu treffen.
