German Rifle Association am Start…

Von admin, 26. Februar 2013 18:26

Hier ein Auszug aus dem Manifest der GRA (German Rifle Association)


Die German Rifle Association

Es existieren bereits verschiedene Organisationen, die sich für Waffengesetze mit Augenmaß in Deutschland einsetzen. Darunter sind Schießsportverbände, Interessenvertretungen und lose politische Gruppierungen, die entweder in Vereinen oder in Parteien organisiert sind. Warum also eine German Rifle Association?

Es ging bei der Gründung der GRA nie darum noch einen Verein ins Leben zu rufen, um noch einen Vorstand zu wählen und um noch mal die Summe X als Jahresbeitrag für Lobbyarbeit Pro Schießsport zu kassieren. Die Idee ist eine andere.

Die GRA wird von ihren Mitgliedern getragen – freiwillig

Jede Schützin und jeder Schütze ist eingeladen sich als Mitglied der GRA auf dieser Webseite zu registrieren. Damit ermöglichen wir den einfachen Austausch der Mitglieder untereinander und möchten Eigeninitiative fördern. Anstatt sich mal wieder über die qualitativ schlechte Berichterstattung zu ärgern, möchten wir unsere Mitglieder ermutigen ihrem Ärger in einem Text Luft zu machen. Und dafür nehmen wir keinen Mitgliedsbeitrag, sondern stellen die Infrastruktur kostenlos zur Verfügung. Sollten wir doch mal für irgendwas ein paar Euro benötigen, dann regeln wir das über einen zweckgebundenen Spendenaufruf.

Die GRA hat flache Strukturen

Es gibt keine Vorstände, es gibt keine Posten, denn wir sind kein Verein. Es gibt lediglich ein kleines Redaktionsteam, dass Inhalte produziert, Campagnen plant und startet, Beiträge aus der Community prüft, diese überarbeitet und freischaltet. Die German Rifle Association definiert sich durch ihre Mitglieder, durch die Basis der Sportschützen, Jäger und Waffensammler und nicht durch Einzelpersonen, die eine Richtung vorgeben. Wir sind basisdemokratisch und treffen kritische Entscheidungen gemeinsam über interne Umfragen.

Die GRA nutzt intensiv die neuen Medien

Wir begreifen die neuen Medien und soziale Netzwerke als Chance und nutzen sie um unsere Standpunkte zu verbreiten. Die neuen Medien sind das Kommunikationsmittel unserer Wahl, denn wir wollen schnell reagieren können. Wir setzen auf quelloffene Software, so halten wir die Kosten niedrig und können die Software zudem an unsere Bedürfnisse anpassen. Die Mitglieder unterstützen sich gegenseitig, wenn Fragen zur Nutzung von neuen Medien und sozialen Netzwerken auftauchen.

Die GRA schließt Niemanden aus

Welche Disziplinen oder Waffen unsere Mitglieder schießen oder nicht schießen interessiert uns nicht. Die German Rifle Association ist offen für alle Menschen, die mit dem Waffengesetz und der Waffenverwaltungsvorschrift zu tun haben. Wir kämpfen gemeinsam um unser Ziel einer an Fakten und nicht an Ideologien orientierten Waffengesetzgebung zu erreichen. Dabei respektieren alle Mitglieder die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Wir nehmen unsere Bürgerrechte ernst und wahr.

Den vollständigen Text finden Sie auf der Seite der GRA: www.german-rifle-association.de

Übersetzung der NRA Presseerklärung durch ProLegal

Von admin, 24. Dezember 2012 16:46

Da der deutschen Presse wohl die eine oder andere sehr freie Interpretation der Presseerklärung unterlief hat ProLegal eine korrekte Übersetzung bereitgestellt:

Link Zur NRA Presseerklärung in Deutsch

Satire: Aus dem Tagebuch eines Enthüllungsjournalisten

Von admin, 19. Dezember 2012 13:45

Der Artikel ist schon älter aber er behält leider eine traurige Aktualität:

Zitat, Jagdwaffennetz:

Montag
Erster Arbeitstag nach dem Urlaub. Abends noch schön einen gezogen. Zwei, drei Glas Roten zu viel. Morgens erst in die Redaktion. Verdammte Tretmühle. Gleich wieder ziemlich Hektik. Bin los zu einer Pressekonferenz mit Tom. Zahlen, Zahlen, Zahlen. Keinen Plan, was die da reden. Schnappe ein paar Brocken auf. „Umsatzrückgang“. Denke bei denen läuft es auch schlecht wie jetzt bei so vielen. Rezession und so. Ist auch ein dpa-Kollege da. Werd mir dann nachher die Agenturmeldung krallen und was Eigenes reinmischen. Passt schon.
Schreibe gerade das Ganze zusammen. Piet ruft durch. „Geh Mal ins Netz, da ist ‚ne Schießerei in so nem Kaff“. Ich hack mich auf n-tv und Spiegel online. Sieht hart aus. Tote und massig Polizei zu sehen. Geh in Wikipedia rein. Wo ist das Kaff. Okay, muss man nicht gehört haben. Riesig Berichterstattung im Netz. Ich mach mir Mal das Radio an. Das wird ne Story. Und ich muss hier die Wirtschaftsmeldung machen. Damned.
               
Dienstag
Morgens Sonderredaktionssitzung. Riesige Story. Sechs Mann arbeiten am Amok. Gestern Abend hat der Chef noch zwei hingeschickt. Ausgerechnet Tom. Mit dem wollte ich heute rüber zu dem Sportverein. Pressekonferenz. Jetzt macht der auf Sonderkorrespondent. Soll Interviews und O-Töne holen, damit wir nah genug dran sind. Höre aber nur Heulen und Zähneklappern. Läuft wohl nicht so rund. Der Alte tobt ziemlich. Ich bin nicht dabei. Er will alle Fakten. Irgend jemand sagt, legale Waffen würden nur zu einem Bruchteil zu Verbrechen verwendet. Es gebe keine Korrelation zwischen Waffenbesitz und Straftaten wie z.B. verschiede Staaten in den USA zeigten. Korrelation versteh ich nicht gleich. „Scheiße“, sagt der Alte. „Dieses Fascho-Zeug will ich nich hören“. Und überhaupt hat er schon gegen die US demonstriert. Und gegen Waffen. Denke Mal der Spinner fliegt, der das mit den Waffen gesagt hat. Und Tom der fliegt auch, wenn der nicht bald mit News rüberkommt.
Gegen 11 bin ich zurück und schreibe an der Sportstory. Der Alte lässt mich holen. „Mach was über Waffen“. Ich verstehe nicht. „Amok ist erst mal ausgelutscht. Die TV- und Bild-Jungs ham das Thema durch. Jetzt müssen wir an die Hintergründe ran. Der wo der Killer die Pistole geklaut hat, hat riesig Waffen gehabt. Ich möchte, dass Du aufklärst, wie gefährlich die sind und dass die weg müssen. Mach was draus und jetzt los. Wirst nicht fürs Quatschen bezahlt“.
Waffen, was für Waffen. Der Alte spinnt. Macht immer einen auf 68 und Verständnis. Und brüllt dann bei jedem Mist. Ich geh die Agenturmeldungen durch. Okay. Der Typ hatte die Knarre von nem Sportschützen geklaut. Na und. Maike ruft mich an, wann ich heute Abend komme. „Spät. Soll was über Waffen machen, wegen dem Amok. Scheißwaffen.“ „Ja, Scheißwaffen. Alle, die ich nicht leiden kann haben welche: Bullen, Bundeswehr und diese Schützenvereine. Und die Uniformen kann ich auch nicht ab. Mann, total beknackt.“ „Hast recht. Ich hab nur echt keine Ahnung, hab ja Zivildienst gemacht. Waffen find ich auch Scheiße und alles, was damit zu tun hat. Der ganze Zwang und all das. Sei nich sauer.“
Bin wieder in Wikipedia drin. Recherche. Mann da kommt was zusammen, Jäger haben Waffen, Sportschützen und Sammler und noch so Erben von einem, der Waffen hatte. Sammeln versteh ich nicht. Die ham doch kein Museum. Jäger hab ich schon gesehen und Schützen, keine Ahnung was die machen. Eigentlich passiert ja nicht viel, wenn man an 2,5 Millionen legale Waffenbesitzer denkt. Legal. Illegal. Scheißegal.
Also noch Mal langsam, der Typ von dem Amoklauf hat die Waffe von nem Schützen gehabt, geklaut einfach. Der hatte massig Munition zu Hause und Knarren, also der Schütze. Der war wohl Unternehmer oder so was. Klarer Fall. 9 Millimeter. Hört sich wie en Filmtitel an. Ich ruf Piet an.
Der weiß was. „9 Millimeter kenn ich. Das ist ne richtige dicke Wumme. Für die brauchst Du nen Waffenschein. Ich hab vor nem Jahr Mal mit geschossen. Da gibt’s son Club in Hamburg, da kannst Du auch ohne Waffenschein Mal so richtig rausrotzen. Geiles Zeug dabei. Ne Pumpgun ham die auch.“
Ich rufe Maike an. Die ist wieder sauer auf meinen Job. „Jäger ham Waffen, weißt Du, was die mit den Tieren machen. Killen, bloß so aus Fun. Total blutig. Dabei braucht man Jagd heute nicht mehr, die können jetzt so Hormone nehmen oder in Holland oder wo, da ham sie Gift genommen für Gänse. Total human. Ich hab auch mal nen Hochstand von so nem Jäger umgekippt. Aus Protest.“ „Der war aber kein Jäger, der Typ, der das gemacht hat“, sage ich, „und der, dem er die Knarre geklaut hat, auch nicht“. „Ist doch egal“, sagt Maike und legt auf.
Bin um 5 mit dem Artikel durch. „Wie lassen sich Amoktaten verhindern“. Der Alte schaut ganz zufrieden aus. „In deutschen Haushalten lagern Millionen tödliche Waffen. Millionen Schuss Munition. So lange Waffenfetischismus in Deutschland legal ist, so lange wird es Amokläufe geben.“ Er will noch nen Satz von der Claudia Roth oder so wem rein haben. Irgendwas wie „Es ist Zeit für eine totale Entwaffnung oder Abrüstung oder so“. Jetzt endlich heim.
               
Mittwoch
Die Amok-Story läuft weiter. Super-Leserbriefe auf meinen Artikel bekommen. Der Alte zufrieden. Hab noch einen nachgelegt „Es geht um unserer aller Sicherheit“. Hab da hart belegt, das Schießen ja kein Sport ist. Weil es nicht in Olympia ist. Schreibt nur ein son Scheißleser, dass es viele Sportarten geben würde, die da nicht sind. Auch richtiger Breitensport. Okay, Korinthenkacker. Nur ist jetzt eben nach dem Amok. Da zählen die richtigen Fakten. Ich fordere „Waffen raus aus den Privathaushalten“, „Schießsport nur noch mit Kleinkaliber“. Son Typ von den Angehörigen, jemand aus der Familie von nem Opfer sagt, mit ner 9 Millimeter kannst Du durch 4 Leute durchschießen. Wahnsinn. Ich ruf nen Bullen an, den Maike kennt. Sie ist ja Streetworkerin. Hat was festes, nich bloß son Freelance-Job wie ich. Ne sagt der Bulle, Du kannst nicht durch 4 Leute durchschießen. Er hat selber ne 9 Millimeter. Sozusagen dienstlich. Und ich hätte unrecht. Ne 9 Millimeter kannst Du Dir nicht so einfach holen. Im Gegenteil, das ist total erschwert. Keine Chance. Scheiße, Alter, denke ich, das ist jetzt egal. Das Bild ist einfach geil: Wumme so gefährlich, dass Du da durch die ganzen Leute durchschießen kannst. Und man sagt einfach, man macht damit Sport. Das muss verboten werden. Das fordern jetzt auch so Politiker. Der Alte sagt, ich soll die fragen.
                                
Donnerstag
Heute einen auf krank gemacht. Liege zu Hause rum. Ganz schön rumgezogen gestern. War aber nötig. Mit Maike gezofft. Dann mit Piet raus und einen draufgemacht. Total besoffen und noch einen durchgezogen. Piet hatte was dabei. Bin aber noch gut mit der Karre heimgekommen. Keine Cops in Sicht. Geh mittags ins Internet rein. Schon wieder Schießerei. Massig Tote. Eine ganze Familie. Man hat den Killer noch nicht. Junge, Junge, ich kleb den ganzen Nachmittag am PC. Das sieht wieder nach ner Riesen Anti-Waffen-Story aus. 4 Tote. Ich tippe Mal auf so ne 9 Millimeter. Dann kommt aber die Info. Ne, war ne Kleinkaliber. Fuck.
                
Freitag
Wieder Redaktionssitzung. Sprechen kurz über die Morde an der Familie. Dann soll ich zum Alten. „Mensch, die Amok-Story war ziemlich dünn bei uns. Jetzt ham wir ne zweite Chance. Mach was draus und nimm vor allem die Schützen wieder mit rein. Die sind schuld.“
              
Samstag…..

Link zum Volltext

Geisteskranker verübt Massaker

Von admin, 18. Dezember 2012 08:07

Völlig unübliche Vorgehensweise (Ironie) :

http://www.n-tv.de/panorama/Geisteskranker-veruebt-Massaker-article4300776.html

ProLegal legt offizielle Beschwerde beim Rundfunkrat ein….

Von admin, 27. November 2012 13:16

Die Beschwerde ist absolut lesenswert und sollte merkliche Auswirkungen haben:

Beschwerde beim Rundfunkrat

prolegal hat offiziell Beschwerde beim Rundfunkrat des WDR wegen der MONITOR-Sendung vom 18.10.2012 eingelegt.

Betroffen von der Beschwerde sind die WDR-Mitarbeiter

-          Swantje Hirsch

-          Nikolaus Steiner

-          Isabel Schayani

und der verantwortlichen Redaktionsleiter Georg Restle.

In dem angesprochenen Beitrag Kalaschnikow per Mausklick wird durch manipulative Berichterstattung die gesamte Waffensammler-Szene der Deko-Waffen in die Rechte Ecke gedrängt und der Eindruck erweckt man könne mit haushaltsüblichen Werkzeugen zu Deko-Waffen umgebaute ausrangierte Schusswaffen wieder schussfähig machen.

Das Beschwerdeschreiben an den Rundfunkrat können Sie hier herunterladen.

Siehe auch: WDR-Sendung MONITOR radikalisiert Deko-Waffen-Besitzer

Hat Deutschland ein Waffenproblem (Artikel auf web.de)

Von admin, 21. November 2012 07:55

aktueller Artikel auf web.de

…….(ska/mac) Zum 1. Januar 2013 geht in Deutschland das Nationale Waffenregister an den Start. Dort sollen in einem einheitlichen Datenpool alle genehmigungspflichtigen Waffen, die in Deutschland im Umlauf sind, gespeichert werden. Doch wird Deutschland damit tatsächlich sicherer?
Von WEB.DE Redaktionsmitglied Sabrina Kammerer
 Immer wieder gelingt der Polizei ein Schlag gegen illegale Waffenhändler. Dennoch sind noch sehr viele Waffen in Umlauf. Ein äußerst zynischer Spruch hält sich unter legalen Waffenbesitzern hartnäckig: An jedem Bahnhof einer deutschen Großstadt kommt man schneller an eine Waffe als an einen Fahrschein. Für die meisten Menschen ist das nicht vorstellbar, doch tatsächlich kann man wohl davon ausgehen, dass auf jede legal in Deutschland registrierte Waffe etwa doppelt bis sogar viermal so viele illegale kommen.

Vor allem illegale Waffen sind das Problem

 
In Deutschland befanden sich 2011 etwa 6,3 Millionen registrierte Schusswaffen in Privatbesitz. Diese Zahl veröffentlichten die Innenministerien der Bundesländer auf Nachfrage des Nachrichtenmagazins “Focus”. Damit besitzen 7,7 Prozent der deutschen Bevölkerung legal eine Waffe. Rechnet man jedoch die geschätzte Zahl der illegalen Waffen hinzu, kommt man im schlimmsten Fall auf eine Waffendichte von 31,5 Millionen. Im Verhältnis zur Bevölkerungsdichte ergibt sich daraus ein Prozentsatz von 38,4 Prozent. In den USA wird diese Quote jedoch massiv übertroffen. Dort befinden sich laut aktuellen Schätzungen über 270 Millionen Waffen in Privatbesitz. Laut Hochrechnung sind damit 86,5 Prozent der Bevölkerung bewaffnet. Wie viele illegale Waffen dort noch zusätzlich im Umlauf sind, ist schwer zu sagen.

 ..Denn es sind vor allem die illegalen Waffen, mit denen die meisten Straftaten verübt werden. Auf Anfrage der AG Waffenrecht, die von der Piratenpartei ins Leben gerufen wurde und sich mit den Rechten von legalen Waffenbesitzern beschäftigt, veröffentlichte das Bundeskriminalamt vor kurzem zum ersten Mal die Bundeslagebilder zur Waffenkriminalität in Deutschland für die Jahre 2001 bis 2010. So registrierte das BKA im Jahr 2010 496 Verbrechen nach dem Strafgesetzbuch (u. a. Mord, Raub, Totschlag), bei denen Waffen sichergestellt wurden. 94,6 Prozent der Tatwaffen befanden sich dabei in illegalem Besitz. In diesem Jahr kamen 145 Menschen durch Schusswaffen zu Tode.

Insgesamt weist die Statistik für das Jahr 2010 10.133 Straftaten unter Verwendung von Schusswaffen aus. Dabei wird jedoch unterschieden, ob mit der Waffe “nur” gedroht oder geschossen wurde. In 3.760 Fällen wurde tatsächlich von der Schusswaffe Gebrauch gemacht, wobei es sich in 1.581 Fällen um Sachbeschädigung handelte. Besonders beliebt scheint dabei das Schießen auf Verkehrsschilder zu sein.

Wie genau diese große Menge illegaler Schusswaffen nach Deutschland gelangt, ist schwierig zu sagen. Sicher ist, die Einfuhr dieser Waffen erfolgt vor allem über Länder der ehemaligen Sowjetunion, der Türkei, Bulgarien oder Rumänien. Teilweise nutzen die Waffenschmuggler wohl das Internet, um Bestellungen entgegen zu nehmen und verschicken die Pistolen- oder Gewehrteile dann einzeln, als Ersatzteillieferungen getarnt. Wer sich eine illegale Waffe besorgen will, wird, so scheint es, kaum Probleme haben, diesen Entschluss in die Tat umzusetzen.

Legale Waffenbesitzer müssen Musterbürger sein
Will man legal eine Waffe erwerben, ist der Fall dagegen etwas anders gelagert: Legale Waffenbesitzer in Deutschland müssen Musterbürger auf dem Papier sein. Um eine Pistole oder Ähnliches kaufen zu dürfen, müssen sie verschiedene Dinge nachweisen. Zunächst muss ein vom Staat anerkanntes Bedürfnis vorliegen: Jagd, Sport und Sammeln sind die drei häufigsten Gründe, die den Besitz einer Waffe rechtfertigen können.

..In Ausnahmefällen, etwa bei Politikern oder Personenschützern, kann auch die Selbstverteidigung als Bedürfnis anerkannt werden. In Deutschland gibt es circa 4000 Privatpersonen, denen der Staat dieses Recht einräumt. Will man als Sportschütze eine Waffe erwerben, so muss man zuerst ein mindestens einjähriges Training im Verein nachweisen; ein Jäger muss eine Ausbildung absolvieren. Darüber hinaus müssen die Antragsteller eine absolut weiße Weste haben. Liegt beispielsweise ein Delikt wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss oder ein Verfahren wegen Beleidigung vor, so wird die Erlaubnis nicht erteilt.

Konkret heißt es in Paragraph 6 des Waffengesetzes zur persönlichen Eignung: “Die erforderliche persönliche Eignung besitzen Personen nicht, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass sie 1. geschäftsunfähig sind, 2. abhängig von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln, psychisch krank oder debil sind oder 3. auf Grund in der Person liegender Umstände mit Waffen oder Munition nicht vorsichtig oder sachgemäß umgehen oder diese Gegenstände nicht sorgfältig verwahren können oder dass die konkrete Gefahr einer Fremd- oder Selbstgefährdung besteht.”

 
Friedrich lobt Waffenregister
Innenminister erwartet “erheblichen Sicherheitsgewinn” vom System. >
..Gutachten stellt Psychologen vor Probleme
Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, müssen außerdem seit 2003 ein psychologisches Gutachten vorlegen, das ihre geistige Reife und Eignung belegt, eine Schusswaffe zu besitzen. Problematisch dabei ist, dass die Gesetzgebung den zuständigen Psychologen oder Facharzt dabei relativ alleine lässt. Denn die inhaltlichen und methodologischen Anforderungen an ein solches Gutachten sind nicht klar festgelegt. Das mag vor allem daran liegen, dass dieses Gesetz im Eindruck des Amoklaufs durch Robert Steinhäuser an einem Erfurter Gymnasium 2002 quasi aus dem Boden gestampft wurde.

Der deutsche Staat hat, was das Waffengesetz angeht, eindeutig noch einige Baustellen offen. Vor allem die Einfuhr illegaler Schusswaffen stellt ein immenses Problem dar und auch bei den Vergabekriterien wären klarere Linien wünschenswert. An amerikanischen Maßstäben gemessen hält sich die Waffenproblematik in Deutschland dennoch weiter in Grenzen…..

Den vollständigen Artikel finden Sie hier

Afrika: Weststasiland plant Nationales Affenregister (Satire)

Von admin, 20. November 2012 12:14

Benedikt Krainz auf meinungsterror.de :
Von Benedikt Krainz | 20.November 2012

Unbestätigten Meldungen zu Folge arbeitet man in Weststasiland im südlichen Afrika gerade mit Hochdruck an der Errichtung eines nationalen Affenregisters.

Damit wollen die PolitikerInnen in Weststasiland die ausufernde Affenplage in den Griff bekommen. Seit Jahren nämlich sorgen umherstreifende Pavian-Familienverbände, die jede Scheu vor dem Menschen verloren haben, für Angst und Schrecken unter den Bürgern.

Die Belästigungen reichen von durchwühlten Mülltonnen über ungebetenen Hausbesuch bis hin zu Angriffe auf Menschen.

Innenminister Frederik M’Bwonga erklärt stolz:

“Durch das ‘Nationale Affenregister’ werden erstmals alle Affen mittels RFID-Chip markiert und in einer zentralen Datei gespeichert. Jedenfalls die Affen, denen wir in Zoos, Wildparks und ähnlichen Einrichtungen schnell und unkompliziert habhaft werden können. Vorher hatten die einzelnen Einrichtungen lokale Dateien und niemand konnte sagen, wie viele Affen es in Weststasiland überhaupt gibt. Mittels entsprechender Lesegeräte können markierte Affen, die sich nicht ans Gesetz halten, nun sofort identifiziert werden.”

Den Einwand von Kritikern, dass die in Gefangenschaft lebenden Affen nicht das eigentliche Problem der Affenkriminalität darstellen und die teure, aufwändige Markierung und Registrierung der deliktisch in Erscheinung tretenden Wildaffen sinnvoller wäre, wischt der Minister vom Tisch:

“Jeder unmarkierte Affe weniger bedeutet ein Mehr an Sicherheit. Und wir haben jetzt viele markiert. Jedenfalls alle in Gefangenschaft lebenden Affen. Immerhin könnte ja mal einer aus einem Zoo ausbrechen.”, so M’Bwonga. …….

Anmerkung von skgermersheim.de:

Jede Ähnlichkeit mit tatsächlichen Gegebenheiten und Sachverhalten ist selbstverständlich völlig zufällig….. ;-)

Von admin, 28. Oktober 2012 11:08

Die Medien und der Umgang mit Schüssen….

Von admin, 4. September 2012 13:12

Beneditk Krainz hat auf seinen Seiten eine treffende Darstellung des medialen Hype’s im Zusammenhang mit Vorfällen mit Waffen, sonstigen Waffenbesitzern und dem Umstand “lässt sich eine sportschützen damit irgendwo inZusammenhang bringen” publiziert:

75 Schüsse Desinteresse

Von Benedikt Krainz | 4.September 2012

Erinnern Sie sich noch an “Memmingen”?

Da hat ein 14-Jähriger den Waffenschrank vom Papi geknackt, drei Waffen an sich genommen und mehrere Schüsse abgegeben.

Anschließend steppte wieder wochenlang der Bär und die üblichen Hysterieschürer vom AAW über Grafe bis zu den “Grünen” forderten mal wieder Waffenrechtsverschärfungen und Verbote.

SPD und Grüne forderten am Tag nach der Tat rechtliche Konsequenzen.
Der Innenexperte der SPD-Bundestagsfraktion, Michael Hartmann, regte an, dass Waffenschränke in Privathaushalten mit elektronischen Sicherungen ausgestattet werden sollten, die nur per Fingerabdruck zu öffnen seien. Grünen-Chefin Claudia Roth verlangte ein grundsätzliches Verbot der privaten Lagerung: „Die tödlichen Knarren müssen endlich raus aus den Privatwohnungen, weil sie ein echtes Sicherheitsrisiko sind.“ Ähnlich äußerten sich die Hinterbliebenen des Amoklaufs von Winnenden: „Waffen und Munition müssen getrennt voneinander außerhalb von Privatwohnungen gelagert werden“, forderte Bündnissprecherin Gisela Mayer, deren Tochter bei dem Amoklauf im März 2009 neben 15 weiteren Menschen starb.

Auch die Massenmedien widmeten diesem Vorfall Sendezeit und Zeitungsartikel, die in keinem Verhältnis zum eigentlichen Vorkommnis – es gab keine Verletzen oder gar Tote – standen.

Die “taz” fragte gar “Muss man Sportschützen entwaffnen?“.

Das Einzige, was diesen Fall so übermäßig berichtenswert machte, war die Tatsache, dass die widerrechtlich entwendeten Waffen einem Menschen gehörten, der einer von den Meinungsmachern als besonders verachtenswert angesehenen Minderheit angehört:

Einem Sportschützen.

Der weder selbst geschossen, noch die Waffen nicht gesetzeskonform aufbewahrt hat. Doch das interessierte nicht.

Da könnte man eigentlich meinen, dass wenn ein Mann nicht nur ein paar, sondern gleich 75 Schüsse auf ein Mehrfamilienhaus abgibt, dies auch entsprechenden Widerhall in Presse, Funk & Fernsehen findet.

Ein offenbar zu allem entschlossener Mann hat am Sonntagmittag am Niedersachsenweg im Stadtteil Rotter See wild um sich geschossen, aber keine Menschen verletzt. Der 52-Jährige wurde von der Polizei widerstandslos festgenommen, bestätigte Harry Kolbe, Pressesprecher der Bonner Polizei. Hintergrund der Tat soll ein Beziehungsstreit gewesen sein.

Doch weit gefehlt.

Der aktuelle Fall aus Troisdorf hat nämlich einen klitzekleinen Schönheitsfehler:

In seiner Vernehmung erklärte der Festgenommene, dass er die Pistolen und den Revolver illegal erworben habe.

75 Schüsse aus illegalen Waffen wiegen in der Wahrnehmung der selbsternannten Meinungsführer weniger, als einige Schüsse aus einer einem Sportschützen entwendeten Waffe.

Ich bin kein Freund von Verschwörungstheorien, aber langsam werde ich mich mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass die völlig überzogene Berichterstattung im Zusammenhang mit dem Missbrauch legaler Schusswaffen doch nicht zufällig ist:

Die hystersiche Veramokisierung von “Memmingen”, der krampfhafte Versuch, den Mehrfachmörder von Karlsruhe als “Jäger” oder “Sportschützen” darzustellen, der Hype um “Lörrach 1” bei gleichzeitiger Ignoranz von “Lörrach 2“.

Dem unbedarften Zeitungsleser und Fernsehzuschauer wird mittels Holzhammermethode indoktriniert, wie schlimm und gefährlich doch legaler Waffenbesitz sei und wie besorgt um unsere Sicherheit die weise Claudia und ihre Verbotskumpane doch sind.

Aber es besteht ja noch Hoffnung, dass der Täter aus Troisdorf vor ein paar Jahrzehnten mal in einem Schützenverein war, da könnte man die Sache doch noch aufpumpen und skandalisieren.

Und dann könnten sich auch wieder Claudia & Co. zu Wort melden.

Bis dahin wird man von den Weltverbesserern aber, wie üblich beim zahlreichen Missbrauch illegaler Waffen, nur lautes Schweigen hören.

Nachtrag:
Gerade hat man mich darauf hingewiesen, dass in Troisdorf vor wenigen Wochen ein Mann mit einer illegalen Pistole erschossen wurde.

Haben Sie jemals von diesem Fall gehört? Nein?….

Link zum Volltext auf meinungsterror.de

Die Bremer haben wohl die Zeichen der Zeit erkannt…

Von admin, 3. September 2012 07:18

Schade dass erst eine “Bremer Politik” es schafft ein gewisses Verständnis von Gemeinsamkeit unter der unterschiedlichsten Gruppierungen der Legalwaffenbesitzer herzustellen.

Dennoch ein großer erster Schritt der auch auf Bundesebene wünschenswert ist und die Position aller erheblich stärken würde.

Der neue internetauftritt  ”WIRWaffenbesitzer im Recht, sind eine Interessengemeinschaft von Jäger, Sportschützen, Waffensammlern und Reservisten in Bremen und umzu, zugehörig zu den Verbänden”

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